Monika - Missbrauch (Traumaauflösung)
Zusammenfassung Therapieverlauf 1. – 18. Sitzung
Probesitzung: „Die kleine
Monika zum Leben erwecken.“
Erster Kontakt zur kleinen Monika: auf beiden Seiten totale Ablehnung. Der Missbrauch
durch den Cousin zeigt sich im Bild eines Wolfes.
Monika ist aus dem Körper und fühlt absolutes Alleinsein. Sie hat
seit dieser Zeit ein Trauma, das sie nicht bemerkte, weil sich ihre Welt so
anfühlte, wie sie für sie ist.
2. Session: „Wolf“
– Heuschnupfen
Monika nimmt die Kleine in Kampfhaltung, immer auf der Hut zu sein und aufpassen
müssen, wahr. Sie zeigt Abwehrhaltung, aber auch Zerstörungswut. Es
ist für sie ein Überlebenskampf.
Monika selbst fühlt die totale Energielosigkeit, bis hin zu Selbstmordgedanken.
Von Vater und Mutter – der Religion – ist sie vollkommen abgeschnitten.
Sie fühlt sich absolut allein.
3. „Inneres Kind“
Grosse Energielosigkeit. Sie ist aus dem Körper und will nichts mehr spüren.
Gefühllosigkeit ist das Thema der ganzen Familie und Ursache des Missbrauchs
durch den Cousin. Monika bearbeitet ihre ganze Familie mütterlicherseits.
Der Missbrauch durch den Opa zeigt sich.
4. „OP – Papa –
Wolf“
Selbstähnliche Situation im Krankenhaus mit den Ärzten: ausgeliefert
und hilflos sein. Dort hat Monika den Wunsch tot zu sein. Monika befreit sich
zunächst als Grosse aus der Situation und holt dann ihre Eltern, die eigentlich
auf sie aufpassen müssten. Sie kann den Papa erreichen und ihn zurückerobern.
Er hilft Monika mit dem Wolf.
5. „Schleim – Ekel“
Der Opa ist die Ursache für den Schleim in der ganzen Familie. Monika hilft
ihrer Tante und Mutter gegen den Opa und verschafft ihnen einen liebevollen
Vater.
Unterstützung von der Mama gegen den Wolf.
Die kleine Monika und die, die sterben will, integrieren sich daraufhin.
Autonomes Schlussbild, in dem der Missbrauch durch den Cousin nicht mehr stattfindet.
6. „Innere Frau“
Durch den Missbrauch völlige Erstarrung ihrer Sexualität. (verdorrte
Pflaume)
Die innere Frau vermittelt folgende Botschaft: sich selbstbewusst, ohne Scham,
zeigen. Sich bewusst als Frau zeigen.
Monika holt verdrängte Anteile, Kinder, die für Lachen, Freude, Unbeschwertheit
stehen, ins Leben zurück.
7. „Gummihaut“
Die Haut bedeutet eingesperrt, gefangen sein, keine Luft bekommen (Asthma),
aber auch einen Schutz. Zwar kämpft Monika dagegen, dann jedoch folgen
Resignation und Erstarrung.
Aufbrechen der Erstarrung durch Rebirthing und Schlagen mit dem Dhyando. Es
geht um die Befreiung von unterdrückter Wut und Aggression gegenüber
den Missbrauchern und ihrer Familie.
Die Hülle ist sehr zäh, woran der Opa 30% und fehlende Liebe und Fürsorge
70% Schuld sind.
8. „Opa“
Aufdeckung des Missbrauches durch den Opa.
Monika erkennt ihr Muster: wenn es ihr zuviel wird, es um das Fühlen geht,
erstarrt sie und geht aus dem Körper.
Sie hat Zweifel und will ihre Familie nicht verraten. Damit würde sie den
gefangen Schattenanteil, der für das pulsierende Leben steht – ihr
Leben, weiter unterdrücken. Monika schlägt sich aus der Resignation
und Erstarrung und erfährt Annahme durch die Familie.
9. „Lebenspower: 40 –
100%“
Es fällt Monika schwer sich im Leben aufrecht zu halten und sie möchte
sich lieber in eine Wasserpfütze auflösen. Grosse Erstarrung ihrer
Mutter gegenüber. Monika lebt mit max. 40% Power.
Monika gewinnt die Erkenntnis, dass sie diese negativen Erfahrungen im Leben
sehr stark machen. Sie entscheidet sich jetzt mit 100% Energie ihr Leben anzugehen
und erfährt eine neue Kindheit, die viel liebevoller und leichter ist.
Michael, dem Missbraucher kann sie verzeihen. Der Opa verursacht noch das Gefühl
von Unreinheit.
10. „Werwolf“
Monika findet es zu gefährlich sich so zu zeigen, wie sie ist. Sie hat
ein grosses Bedürfnis nach Schutz.
Sie gewinnt den Werwolf als Verbündeten und kann nun eine ganz andere Aggression
und Power als in den vorhergehenden Sitzungen spüren. Es geht um Durchsetzungsfähigkeit
ihrer selbst und ihrer Sexualität. Monika kann sich am Ende der Sitzung
so annehmen wie sie ist und spürt sich ganz neu.
11. „Selbstsabotage“
Monika erkennt, dass der Sex mit ihrem Freund Stefan sie körperlich fertig
macht. Es fällt ihr schwer das anzuerkennen, bisher hat sie sich lieber
selber abgeschnitten und sabotiert aus Angst Stefan zu verlieren.
Sie fühlt absolute Hilflosigkeit und kein Recht etwas sagen zu dürfen.
Monika erteilt sich nun selbst die Erlaubnis zum Reden. Sie fühlt sich
als Zumutung und meint ihren Körper zur Verfügung stellen zu müssen.
Diese Haltung ist ein Muster ihrer Mutter
Monika entwickelt ein besseres Verständnis über die Abläufe zwischen
ihr und Stefan und erkennt, dass sie ihm ehrlich begegnen und sich ausdrücken
muss.
12. „Abnabeln –
Mama“
Monika hat von Anfang an das Gefühl von ihrer Mutter nicht wahrgenommen
zu werden. Sie bräuchte mehr Souveränität und Selbstbewusstsein
um ein 100% Ja zu ihrem Leben zu haben.
Als Gegenpol zeigt sich erst mal der Gedanke an den Missbrauch und den Opa und
ein 100% Nein. Monika verwandelt sich in Matsch. Dieses Nein zeigt sich auch
in ihrer depressiven Lebenshaltung. Monika wird zu Erde auf der Blumen wachsen,
das kann auf eine Regeneration des 1. Chakras hinweisen.
Die Einflüsse der Erziehung werden Monika klar: die religiöse Haltung
ihrer Mutter und ihre fehlende Anbindung an Gott oder die Liebe.
Ausserdem haben ihre Eltern vermittelt, dass sie nicht froh sein und lachen
darf.
Monika will geliebt und anerkannt werden, daher fällt ihr das Abnabeln
schwer. Sie entscheidet sich bewusst dafür und trennt die Verbindung zu
ihrer Mutter.
13. „Inneres Kind“
Die kleine Monika stellt sich so dar: von der Welt abgewandt, wütend, traurig,
allein (aus dem Körper), erstarrt. Alle – auch Monika – lehnen
sie ab.
Monika lässt sich hier zum ersten mal tief von der Einsamkeit des Kindes
berühren.
Sie erkennt, dass ihr Verhältnis zu ihrer Mutter bewirkt, dass sie selbst
keine Kinder hat. Wut und Resignation der Mutter gegenüber, die Monika
mit der Energie des Werwolfes durchbricht. Dahinter kommt eine tiefe Verzweiflung
zum Vorschein die Mutter zu erreichen. Damit kann Monika zu ihrer Mutter eine
Verbindung schaffen. Ihre Mutter nimmt sie als Kind jetzt an.
Monika selbst meint sich das Recht auf Kinder verwehren zu müssen, weil
sie eine Abtreibung hat machen lassen. Sie stellt den direkten Zusammenhang
zu ihrer Mutter her und fordert, dass ihre Mutter sie auch in dem Punkt annimmt.
14. „Wachspuppe“
Alle vergrabenen Anteile, durch den Missbrauch abgespaltene Kinder, kommen ans
Licht. Monika zeigt hohe Handlungskompetenz in ihrer Innenwelt. Der Zweifel
wird kleiner und ihre Wahrnehmung klarer.
Sie fordert von ihren Eltern Fürsorge und lässt sich tief von den
toten und dreckigen Kinder berühren und nimmt sie an.
15. „Bärin“ –
Innerer Reichtum und Kraft
Das Eingangsbild ist zum ersten mal schön. Monika setzt sich ehrlich mit
ihrer Beziehung zu Stefan auseinander. Sie verliert beim Sex ihre Energie, weil
sie keine Berechtigung fühlt, zu sich zu stehen und sich auszudrücken.
Das bringt sie in eine sehr tiefe Auseinandersetzung mit ihrer Mutter. Monika
begegnet ihr mit der ganzen unterdrückten Wut und Aggression. Sie sprengt
ihre durch ihre Mutter auferlegten inneren Beschränkungen. Der Vater steht
zu Monika und hilft ihr.
Im weiteren geht es darum, dass Monika mit dieser neuen Power neue Erfahrungen
in ihrem Leben macht.
16. "Scham"
17. "Zombies"
18. "Augen"