Robert – Tinnitus
4. Sesssion – König und Königin (29.11.07)
Robert
hat bereits während der Entspannung heftige Bilder von einer Auseinandersetzung
mit seiner Ex-Freundin.
Er schreibt auf die Tür den Namen seiner Freundin „Fabienne“.
Robert kommt vor ihr Haus. „Es ist die letzte Auseinandersetzung.“
Robert will ihr seine Meinung sagen und greift gleich zum Dhyando. Robert sieht
sich zunächst selbst als 20-Jährigen, der mit seiner Freundin redet.
Er versetzt sich in den jüngeren Robert und will von Fabienne wissen, warum
sie alles aufgibt, wo sie nur eine Auseinandersetzung hatten. Fabienne gibt
zur Antwort, dass ihr Stolz verletzt sei und sie nicht mehr mit Robert zusammensein
will. Robert hat das Gefühl einfach gegen einen anderen ausgetauscht zu
werden. „Das lass ich mir nicht mehr gefallen; tut mir leid.“ Er
schlägt und will seine Bindung zu ihr endlich lösen. Fabiennes Mutter
kommt hinzu. Robert will ihr auch schon längst die Meinung sagen. „Du
musst deine Tochter nicht immer so manipulieren.“ Beide reagieren ängstlich.
„Du hast mich gar nicht richtig geliebt; du hast mir nur etwas vorgespielt,
was ich immer wollte. Eine schöne Familie. Und jetzt schmeisst du mich
einfach raus.“ Robert schlägt das Bild seiner Freundin und ihre Mutter
in Grund und Boden, er zerschlägt das ganze Haus.
Anschliessend holt er Fabienne wieder hinzu und sie ist Robert dankbar, weil
er sie von ihren Eltern befreit hat. „Ich bin jetzt auch befreit und nicht
mehr abhängig von dir.“ Robert fühlt keine Wut mehr ihr gegenüber.
„Wir haben beide unsere Probleme gehabt.“ Er wünscht Fabienne
ein schönes Leben. Sie freut sich und kommt zu Robert, der jetzt weint.
Das zeigt den Schmerz, der hinter dem Schlagen, der Wut, liegt. Die Verzweiflung,
die Einsamkeit, die Trauer.
Fabienne entschuldigt sich bei Robert. „Du hast mir sehr weh getan.“
Robert zeigt ihr seinen Schmerz. „Du hast mich von heute auf morgen einfach
liegen lassen.“ Robert will wissen, warum sie das gemacht hat. Sie wollte
ihrer Mutter zeigen, dass sie mit sich nicht alles machen lässt. Robert
kommt in eine Szene aus ihrer Beziehung, wie er mit Fabienne Vögel füttert
und wie schön es mit ihr war. Er weint und möchte dieses Bild loslassen.
Fabienne möchte aber nicht loslassen, weil es so schön war. Robert
müsste die Traurigkeit loslassen, die dazwischen liegt. Damit er wieder
so eine schöne Beziehung erleben kann. Robert weint. „Warum hast
du mich dann verlassen?“ Fabienne würde das nie wieder so machen,
sie ist jetzt nicht mehr so stolz und würde Robert nicht mehr gehen lassen.
Es ist für Robert so O.K. Er steigt in sein Auto und fährt weg. „Dieses
mal habe ich ein gutes Gefühl und mit Stärke beim Wegfahren.“
Robert war mit Fabienne nur 3 Monate zusammen, sie hat es aber geschafft seine
ganze Angst hochkommen zu lassen. Fabienne hat Robert das gezeigt , was er sich
immer gewünscht hat und er hat sich ganz tief eingelassen. Daher war es
für ihn so schmerzlich. „Das kann ich jetzt loslassen.“ Fabienne
hat durch die Beziehung zu Robert ihren Stolz verloren. Sie ist an der Stelle
dankbar und lacht. Fabienne bietet Robert an immer für ihn da zu sein,
wenn er sie braucht. „Jetzt kann ich gehen.“ Robert hat Fabienne
transformiert, so dass er jetzt eine angenehme Erinnerung an sie hat. Er kann
jetzt für seine nächste Beziehung offen sein.
Der alte Mann schaltet sich ein und lobt Robert, dass er es gut gemacht hat.
Er führt Robert weiter zu seinem Tinnitus. Robert soll aus dem Fenster
schauen, wo ein Traktor auf dem Feld fährt und pflügt. Hinten am Pflug
hängen zwei Leichen. Der eine ist Thomas, den Robert schon bearbeitet hat.
„Thomas, warum hängst du denn da?“ Thomas antwortet, dass Robert
ihn fertig gemacht hat. Es ist seine Schuld. Robert hat ihn immer geärgert,
gehänselt und ihm weh getan. „Ich habe dich wütend gemacht,
das wollte ich nicht.“ Thomas kommt und umarmt Robert, es sei schon O.K.
Das ist für Robert ein sehr schönes Gefühl. „Es tut mir
wirklich leid.“ Thomas lacht und freut sich. Thomas ist tatsächlich
ein guter Freund von Robert, der schon viel mit ihm durchgemacht hat.
Der alte Mann kommt dazu und verweist Robert wieder auf den Traktor. Robert
nimmt ein ganz weites Feld wahr, wo der Traktor alles umpflügt. „Als
wäre ein neues Fundament entstanden.“
Robert soll wieder den Fernseher einschalten. Er kommt wieder in den Film Matrix,
wo er den alten Professor in seinem Raum antrifft. Robert hält sich beim
Erforschen seines Gehirns, für Neo, dem Held aus Matrix. Der Professor
rät ihm, so wie Neo zu handeln. Robert hat zwei Türen zur Auswahl.
Die linke führ zu ihm; wohin die Rechte führt, soll Robert selber
herausfinden. Er muss sich entscheiden und wählt die rechte Tür.
Robert landet in dem Film I-Robot. Er befindet sich auf einem Schrottplatz wo
viele Roboter sind, die gegenseitig Wärme und Gesellschaft suchen. Der
Professor erklärt Robert, dass er in der Zukunft ist. Robert geht in Kontakt
mit den Robotern und erfährt, dass sie von ihm verschrottet und ausgestossen
worden sind. Für wen stehen sie symbolisch. „Welche Funktion hattet
ihr für mich?“ Die Roboter antworten, dass sie Robert helfen, indem
sie seine Gehirnbahnen unterstützen. Robert will ihnen helfen und sie antworten,
er soll sie gegen eine eine riesige Maschine schützen, die auftaucht und
wild um sich schiesst und alles kaputt macht. Er schiesst auch auf Robert, der
nicht erwünscht sei. Robert schlägt daraufhin mit dem Dhyando auf
die Maschine ein. Aus der kaputten Maschine steigt ein kleiner Mann heraus.
Robert spricht mit ihm. Der kleine Mann ist entrüstet, dass Robert die
Maschine zerstört hat. Robert: „Du hast hier alles kaputt gemacht.“
Der kleine Mann sagt, dass er die Anleitung von Robert bekommen hat. Robert
erwidert ,dass er das jetzt nicht mehr machen muss, es ist genug. Die kleinen
Roboter freuen sich, sie können wieder frei leben. Der Mann hört mit
der Zerstörung auf. Er bestätigt, dass er auch den Ton in Robert’s
Kopf ausschalten kann. Robert befindet sich in der Welt der Maschinen und wird
an einen grossen Stromgenerator geführt, den der Mann jetzt abschaltet.
Der Hebel geht aber immer wieder von selbst nach oben. Das System hat sich verselbstständigt.
Der Mann empfiehlt die ganze Stadt zu sprengen.
Der Therapeut empfiehlt nach Parallelen in Robert’s Leben zu schauen,
wo etwas ganz rational und mechanistisch geworden ist.
Robert lässt sich vom Professor zeigen, welcher Bereich in seinem Leben
das ist. Der Professor antwortet, dass es Robert’s Trieb / Sexualität
ist. Er zeigt ihm konkret, wenn Robert eine Frau sieht oder erotische Filme.
Der Professor findet es schwierig Robert den Zusammenhang zu erklären,
weil er sich dafür schämt.
Der Therapeut rät nach den Ursachen dafür zu fahnden.
Robert kommt in folgende Situation: Er ist 12/13 Jahre alt und sieht zum ersten
mal ein Buch über Kamasutra. Er ist total entsetzt, weil seine Mutter ihn
nie aufgeklärt hat. Gleichzeit hat das Buch aber auch die Lust auf Sex
geweckt. Darüber schämt sich der Junge sehr. Robert holt seine Mutter
und zeigt ihr die ganze Situation. Sie reagiert entsetzt und nimmt ihm das Buch
weg. „Ich sei noch zu jung.“ Robert zeigt ihr die Auswirkung, was
passiert, wenn sie ihn nicht aufklärt. Sie ist erschüttert über
die Maschinen. Daraufhin geht sie mit Robert in die Küche und erklärt
ihm, dass Sex ein Teil vom Leben ist. Robert erzählt seiner Mutter, dass
er Angst hatte, wenn er aus ihrem Schlafzimmer irgendwelche Geräusche gehört
hat. Robert’s Mutter empfiehlt ihm, das selber zu erfahren und alles auszuprobieren,
wozu er Lust hat. Der kleine Robert freut sich und Robert zeigt seiner Mutter,
wie sich ihr Sohn verändert, wenn sie mit ihm redet und ihm vertraut. Der
Kleine geht in sein Zimmer und experimentiert ohne ein schlechtes Gewissen,
während er vorher eine tiefe Angst hatte.
Robert befindet sich wieder in der Maschinenwelt und alles schmilzt. Die Sonne
geht auf.
Eine kleine Veränderung in Robert’s Leben damals bewirkt eine unglaubliche
Veränderung im heute. Der Traktor kommt in die Reste der Maschinenwelt
und pflügt alles weg.
Der Therapeut schlägt einen Test vor. Robert soll sich vorstellen mit einer
Frau Sex zu haben und fühlen, was jetzt anders ist. „Ich kann endlich
die Sachen ausprobieren, die ich immer wollte. Ich und die Frau sind dabei fröhlich.“
Robert zeigt das seiner Mutter, die erstaunt schaut, weil sie das so weicht
nicht kennt. Sie gibt Robert die Autonomie so seine Sexualität zu leben,
wie er möchte.
Robert kommt wieder zum alten Mann, der ihn lobt, dass er seine Scham überwunden
hat. Er kommt über den Fernseher zu den zwei Türen. Robert nimmt jetzt
die linke Tür, auf der gross „ICH“ steht. Er sieht eine Strasse,
ein komisches Gerüst und eine ruhige Landschaft mit Bergen. Robert geht
die Strasse entlang und ein Auto hält, aus dem ein kleiner, dicker Mann
steigt. Robert erzählt, dass er auf der Suche nach seinem Tinnnitus ist
und der Mann nimmt ihn hilfsbereit mit. Robert befindet sich daraufhin auf dem
Dach eines Hochhauses. „Wie Tom Cruise in VanillaSky“ Es windet
stark und Tom erklärt, dass Robert jetzt seine Höhenangst überwinden
kann. „Ich wusste gar nicht, dass ich Höhenangst habe.“ Robert
soll einfach runterspringen, dann wäre Robert wieder bei sich selbst. Robert
schaut erst runter, es ist nebelig und Tom schubst ihn, so dass Robert fällt.
Er landet im Wasser und befindet sich mit als 8-Jähriger mit seiner Mutter
in Österreich. Dort wurde Robert von dem Freund seiner Mutter ins Wasser
geschubst und er hatte grosse Angst. So sollte er das Schwimmen lernen. Robert
erklärt dem Freund seiner Mutter, wie es ihm ergangen ist. Der Freund erklärt,
dass Robert dafür jetzt aber schwimmen kann. „Du hast mich brutal
reingeworfen. Das war ein richtiger Schock für mich.“ Robert schlägt
mit dem Dhyando und gibt die Energie zurück. Der Freund entschuldigt sich
und Robert nimmt an.
Der alte Mann schaltet sich dazu und Robert stellt fest, dass es eine intensive
Reise für ihn ist. Stück für Stück holt er sich alles zurück.
Er sieht wieder den Traktor, der immer noch pflügt. Einige Blumen kommen
heraus.
Das Prinzip der Selbstorganisation drückt sich hier schön aus. Die
Blumen wachsen von selbst, ohne dass Robert es bewirken oder manifestieren muss.
Das kleine weisse Kaninchen aus Alice im Wunderland taucht auf und führt
Robert in eine Höhle. Sie fallen ganz tief. Ein riesiger, beängstigender
Tintenfisch erscheint. „Er möchte mich aufsaugen.“ Für
was steht er in Robert’s Leben? Der Tintenfisch sagt, dass ein Krebs sei.
Er meint Robert’s Krankheit. „Ja, aber ich habe keine Krankheit.“
Der Tintenfisch gibt zu verstehen, dass Robert das nur noch nicht weiss. Er
erinnert Robert, dass er vor einigen Monaten gedacht hat, er bekommt einen Gehirntumor.
Das ganze steht in Zusammenhang mit seiner Mutter, die im Krankenhaus mit einem
Gehirntumor liegt und auch erst mit dem Gehör Probleme hatte. Robert erklärt
das seiner Mutter und zeigt ihr den Tintenfisch. Die Mutter findet ihn grässlich.
„Durch deine Krankheit ist der entstanden, aus Angst.“ Robert hat
Angst von dieser Krankheit gefangen zu werden und schlägt die Krake mit
dem Dhyando tot. „Du bist das erste Bild, das mir wirklich richtig Angst
macht.“ Robert zeigt seiner Mutter, dass er die Krake tot geschlagen hat
uns sie weg ist. „Jetzt habe ich keine Angst mehr, auch krank zu werden.
Weil ich in meiner Innenwelt aufräume. Das hättest du auch machen
sollen. Du hast nie auf dich gehört.“ Die Mutter möchte an der
Stelle wieder von Krankenbett aufstehen und ins Leben gehen und wieder Freude
haben.
Robert hilft seiner Mutter tatsächlich über das morphogenetische Feld.
Indem er seine Mutter bei sich aufräumt, bearbeitet er auch einen Teil
bei ihr. Robert schafft im Familienfeld mehr Chaos bzw. einer neue Ordnung.
Robert befindet sich am Krankenbett und seine Mutter möchte, dass Robert
sie heilt. „Das kannst nur du.“ Der Mutter in seinem Kopf kann er
helfen. Die Mutter im aussen ist ein autonomes System, sie muss es selber machen.
Das ist ihre Entscheidung.
Robert sieht seine Mutter gesund und frisch aus ihrem Bett heraushüpfen.
„Ich habe dich geheilt. Jetzt kannst du mit deinem Leben etwas anfangen.“
Robert’s Mutter wollte nicht mehr arbeiten und einfach ihre Ruhe haben.
Sie begreift, dass sie durch ihre Krankheit genau das bekommen hat. Sie erkennt,
dass sie vergessen hat zu leben und sich eingeschlossen hat. Der Freund der
Mutter, Ralf, kommt fröhlich dazu. „Du musst meiner Mutter zeigen,
wie man richtig lebt und Freude hat.“ Ralf nimmt sie an der Hand und sie
gehen zusammen weg.
Der alte Mann lobt Robert und er lässt Robert wählen, wo er weitermachen
will. Robert spricht seinen Tinnitus an und der alte Mann erklärt ihm,
dass der Traktor schon dabei ist, das morphogenetische Feld umzupflügen,
es passiert von selbst. Robert soll einfach vertrauen.
Der alte Mann sagt aus seiner Sicht sei es genug, Robert hat die wichtigsten
Dinge in seinem Leben aufgeräumt. Robert kann jetzt selber wählen.
Der Mann rät ihm mal was zu tun, was ihm Freude bereitet.
Robert fliegt daraufhin über einen Fluss und Bäume. „Alles ist
schön.“ Robert fliegt in den Himmel. „Ich bin der Herr meiner
Welt.“
Der Therapeut empfiehlt, Menschen in Robert’s Welt mit einzubeziehen.
Robert sieht zwei Kanufahrer auf dem Fluss; ein Flugzeug fliegt vorbei. Einige
Leute hacken Holz am Ufer. Ein Adler gleitet vorbei.
Robert befindet sich wieder auf dieser anderen Ebene beim König, der in
einer anderen Welt ist. „Was gibt es denn zu tun?“ Der König
bietet ihm zu Essen an und sagt, er kann essen was er möchte, es soll ihm
einfach gut tun.
Robert kommt an der Stelle in die Situation, wie er vor vier Monaten in einem
Ernährungsberater gelesen hat , dass er nur Gemüse und Wasser trinken
darf, um wieder gesund zu werden. Von Fleisch bekäme er Kopfschmerzen.
Seitdem hat Robert immer Kopfschmerzen, wenn er etwas gegessen hatte. „Ich
habe so fest an das Buch geglaubt.“ Robert erklärt sich selbst, dass
das nicht stimmt, was da steht und dass er davon Kopfweh bekommt. Der andere
Robert lässt das Buch vor Schrecken fallen. Er zeigt Robert den König,
der eine übergeordnete Informationsstruktur ist. „Er ist ein Teil
von dir und du ihn und seine Welt mit dem Buch vergewaltigt.“ Robert in
dem Moment den Autor des Buches als Autorität über alles gestellt,
über sich gestellt. In Wirklichkeit ist aber der König, Robert selbst,
die Autorität.
Die beiden Robert’s vernichten zusammen das Buch mit dem Dhyando. Das
Buch geht in Feuer auf und es kommen kleine schwarze Tiere heraus, die auch
verbrennen.
Ein Schattengespenst taucht aus dem Rauch auf. Die Botschaft ist, dass es sein
Überbewusstsein vernebelt. Robert hätte ihm den Auftrag dazu gegeben.
Robert will wissen, wann er ihn erschaffen hat. „Mit diesem Buch.“
Robert will es vernichten und steckt es in eine Glaskugel. Er zerschlägt
die Kugel mit dem Dhyando. Der kleine Robert staunt was da los ist. Der König
lacht und bestätigt Robert. Der kleine Robert springt fröhlich in
die Küche und isst alles, worauf er Lust hat.
Robert und der Kleine sind beim König. Eine ganze Armee von Rittern und
Kriegern taucht auf und sie ziehen los um das Königreich zu befreien. Es
ist alles Dunkle und abgeschirmt durch eine Wand. Diese gibt zu verstehen, dass
sie jetzt entstanden ist und Robert muss durch sie hindurch um zu sehen. Sprenggeräusche
und Türklirren wird eingespielt.
Auf der anderen Seite treffen sie viele arme, versklavte Leute, die obdachlos
sind. „Was ist hier los?“ Die Frau vom König hat alle versklavt.
Der König gibt zu, dass er sich von seiner Frau getrennt hat. Sein Reich
ist aufgeteilt. Robert fragt, ob es mit seinen Eltern zu tun hat. „Nein,
das sind meine zwei Seiten in mir, die mit-einander kämpfen.“ Robert
lässt sich zum Schloss der Herrscherin führen. Sie ist entsetzt, dass
der König mit dabei ist. Sie schimpft wütend: „Was macht der
Verlierer hier?“ Robert fragt nach dem Grund des Streites. Der König
sei immer arrogant gewesen und die Herrscherin musste immer nach seiner Pfeife
tanzen. Der König bestätigt, dass der Konflikt doch mit Robert’s
Eltern zu tun hat.
Robert sieht darauf seine Eltern und wie seine Mutter einfach nicht mehr nach
der Pfeife von Robert’s Vater tanzen wollte. Robert zeigt seinen Eltern
diese Trennung seiner Innenwelt. Die zwei Teile streiten und harmonieren nicht.
Die Königin ist bereit sich dem König zu nähern, wenn der Dickkopf
nicht immer seinen Willen durchsetzen will. Der König ist einverstanden.
Er heult und winselt, er fühlt sich alleine und möchte dass die König
zurückkommt. Robert zeigt das seinen Eltern, die staunen.
Robert verlangt vom König, dass er sich entschuldigt. Er wird alles machen,
dass sie wieder zurückkommt. Die Königin ist zornig und schlägt
den König mit dem Dhyando. „Und sei nicht immer so machtbesessen,
faul und arrogant.“ Der König entschuldigt sich und verspricht, dass
er sich bessert. Die Königin nimmt den König in den Arm. Die Schattenwelt
verschwindet und statt der Sonne geht eine goldene Kroberte über dem Königreich
auf. „Die Wärme kommt zurück. Die Obdachlosen sind jetzt kleine
Prinzen und Prinzessinnen.“ Sie kehren ins Schloss zurück und das
ganze Volk jubelt. Das Volk ist vereint.
Ein grosser Drache kommt. „Er sagt er ist der Tinnitus.“
Der Therapeut regt an, dass der Drache ja eigentlich der Motor für Robert’s
Entwicklung ist. Er müsste ihm eigentlich dankbar sein. Der Drache zwingt
Robert wieder ins Leben zurückzukommen. Ein Mensch zu werden. „Wie
kannst du den Tinnitus aufhören lassen?“ Der Drache rät, einfach
hinzuhören. Robert stellt fest, dass der Ton aber noch da ist. Robert steigt
auf den Rücken des Drachen und fliegt mit ihm durch einen Nebel. Sie landen
in einem Wald und die Bäume rauschen und laufen. Sie geben Töne von
sich. Die Bäume laufen vor der Hexe weg. Die Hexe ist in Robert’s
Ohr und verbreitet dort Schrecken. Sie ist wütend, weil der alte Mann immer
nur im Sessel hockt und in den Fernseher schaut. Er kümmert sich nicht
um sie.
Robert fragt nach der Auswirkung in seinem Leben.
Die
Hexe ist zornig. Sie steht auch wieder für den unerlösten weiblichen
Teil. Sie steht für die weibliche Seele, die Emotion.
Die Hexe will mit dem alten Mann reden, der allerdings in seinem Sessel sitzt.
Er muss zur Hexe gehen. Er nimmt seinen Stock und fliegt zur Hexe. „So
du alte Schachtel.“ Die beiden zanken sich. Die Hexe will eine Entschuldigung
vom alten Mann. Sie fordert ihn heftig mit dem Dhyando ein. Der alte Mann gibt
zu, dass er zu faul und zu träge war; dass seine Altklugheit nicht alles
im Leben ist. Er würde sich freuen, wenn seine alten Gefährten wieder
zu ihm kommen würden.
Robert überträgt das auf sein Leben. Robert erkennt bei sich zwei
Seiten: er hat eine emotionale Seite, die eine Familie will und ein rücksichtslose
Seite, die nur Spass und Abenteuer haben will. „Diese zwei Seiten konnte
ich nie mit mir vereinbaren.“ Der alte Mann weint. Die Hexe verwandelt
sich in eine Prinzessin und der alte Mann in einen Prinzen. Auch dieses Land
verwandelt sich. Die beiden sind glücklich und küssen sich.
Robert will wissen warum er seinen Tinnitus noch hört. Die Hexe erklärt
ihm, dass er noch ein bisschen warten muss, bis das Land sich erholt hat und
das Neue in Robert’s Leben kommen kann.
Der Tinnitus hat sozusagen als Warnpfeife agiert, damit sich Robert wieder auf
seinen richtigen Weg begibt.
Robert lässt noch mal alle Personen aus den letzten vier Sessions auftauchen.
Alle finden sich am Strand ein und freuen sich.
Robert spürt allerdings noch eine Bedrohung in irgendeinem Reich. Der Drache
zeigt ihm einen Tiger, der Robert aufressen möchte. Der Tiger zeigt Stärke
und Wut, er ist richtig ausser sich. Robert hat ihn in einen Käfig gesperrt.
Robert hatte immer Angst ihn zu benutzen, was ihn sehr wütend macht. Robert
hat in letzten Sessions angefangen seine Wut herauszulassen. Robert folgt den
Tiger und er muss durch einen Wald gehen und jeden töten, der ihm begegnet.
Robert schlägt dabei mit dem Dyhando.
Robert gelangt in seine Kindheit. Er ist 5 Jahre alt und er wird von Grossen
Jungs traktiert. Er soll ihnen den Ball holen. An der Stelle lässt Robert
seinen Tiger raus. Robert zeigt den grossen Jungen wie es dem Kleinen in seinem
Leben geht. Die Grossen wollen das nicht, dass Robert krank wird. Robert spielt
jetzt mit den Jungs Fussball. An der Stelle kommt Robert’s Vater und fragt
ob es ihm gut geht. Robert schlägt das Bild seines Vaters „Du musst
dich nicht immer in alles einmischen und immer alles besser wissen.“ Robert
schlägt sich mit seinem Vater, der wissen will wie stark Robert ist. Robert
schlägt. Sein Vater liegt daraufhin am Boden, gibt gibt Robert eine Urkunde,
dass er den Test endlich bestanden hat.
Robert ist jetzt wieder beim alten Mann. Die Frau ist auch da und kocht. Robert
hat die beiden zusammengebracht. „Es ist alles in Harmonie.“
Robert geht noch einmal vor die aller erste Tür und schreibt Tinnitus drauf.
Er ist überall grün. Robert nimmt einen grossen Baum wahr. Die Natur
ist da, aber es ist kalt, als ob es Herbst wäre. Das Wasser ist wie am
Frieren. „Aber es ist alles da.“
Robert braucht nun einfach Zeit zur Entwicklung.
Der Boden ist ganz natürlich und Robert läuft durch einen herbstlichen
Wald. Robert’s Eltern kommen glücklich Hand in Hand herbei. Der kleine
Robert ist glücklich bei ihnen. Robert’s Mutter strahlt vor Selbstbewusstsein.
Alle beteiligten Figuren kommen dazu und freuen sich.