Robert – Tinnitus

4. Sesssion – König und Königin (29.11.07)

Robert hat bereits während der Entspannung heftige Bilder von einer Auseinandersetzung mit seiner Ex-Freundin.

Er schreibt auf die Tür den Namen seiner Freundin „Fabienne“. Robert kommt vor ihr Haus. „Es ist die letzte Auseinandersetzung.“ Robert will ihr seine Meinung sagen und greift gleich zum Dhyando. Robert sieht sich zunächst selbst als 20-Jährigen, der mit seiner Freundin redet. Er versetzt sich in den jüngeren Robert und will von Fabienne wissen, warum sie alles aufgibt, wo sie nur eine Auseinandersetzung hatten. Fabienne gibt zur Antwort, dass ihr Stolz verletzt sei und sie nicht mehr mit Robert zusammensein will. Robert hat das Gefühl einfach gegen einen anderen ausgetauscht zu werden. „Das lass ich mir nicht mehr gefallen; tut mir leid.“ Er schlägt und will seine Bindung zu ihr endlich lösen. Fabiennes Mutter kommt hinzu. Robert will ihr auch schon längst die Meinung sagen. „Du musst deine Tochter nicht immer so manipulieren.“ Beide reagieren ängstlich. „Du hast mich gar nicht richtig geliebt; du hast mir nur etwas vorgespielt, was ich immer wollte. Eine schöne Familie. Und jetzt schmeisst du mich einfach raus.“ Robert schlägt das Bild seiner Freundin und ihre Mutter in Grund und Boden, er zerschlägt das ganze Haus.

Anschliessend holt er Fabienne wieder hinzu und sie ist Robert dankbar, weil er sie von ihren Eltern befreit hat. „Ich bin jetzt auch befreit und nicht mehr abhängig von dir.“ Robert fühlt keine Wut mehr ihr gegenüber. „Wir haben beide unsere Probleme gehabt.“ Er wünscht Fabienne ein schönes Leben. Sie freut sich und kommt zu Robert, der jetzt weint. Das zeigt den Schmerz, der hinter dem Schlagen, der Wut, liegt. Die Verzweiflung, die Einsamkeit, die Trauer.

Fabienne entschuldigt sich bei Robert. „Du hast mir sehr weh getan.“ Robert zeigt ihr seinen Schmerz. „Du hast mich von heute auf morgen einfach liegen lassen.“ Robert will wissen, warum sie das gemacht hat. Sie wollte ihrer Mutter zeigen, dass sie mit sich nicht alles machen lässt. Robert kommt in eine Szene aus ihrer Beziehung, wie er mit Fabienne Vögel füttert und wie schön es mit ihr war. Er weint und möchte dieses Bild loslassen. Fabienne möchte aber nicht loslassen, weil es so schön war. Robert müsste die Traurigkeit loslassen, die dazwischen liegt. Damit er wieder so eine schöne Beziehung erleben kann. Robert weint. „Warum hast du mich dann verlassen?“ Fabienne würde das nie wieder so machen, sie ist jetzt nicht mehr so stolz und würde Robert nicht mehr gehen lassen. Es ist für Robert so O.K. Er steigt in sein Auto und fährt weg. „Dieses mal habe ich ein gutes Gefühl und mit Stärke beim Wegfahren.“ Robert war mit Fabienne nur 3 Monate zusammen, sie hat es aber geschafft seine ganze Angst hochkommen zu lassen. Fabienne hat Robert das gezeigt , was er sich immer gewünscht hat und er hat sich ganz tief eingelassen. Daher war es für ihn so schmerzlich. „Das kann ich jetzt loslassen.“ Fabienne hat durch die Beziehung zu Robert ihren Stolz verloren. Sie ist an der Stelle dankbar und lacht. Fabienne bietet Robert an immer für ihn da zu sein, wenn er sie braucht. „Jetzt kann ich gehen.“ Robert hat Fabienne transformiert, so dass er jetzt eine angenehme Erinnerung an sie hat. Er kann jetzt für seine nächste Beziehung offen sein.

Der alte Mann schaltet sich ein und lobt Robert, dass er es gut gemacht hat. Er führt Robert weiter zu seinem Tinnitus. Robert soll aus dem Fenster schauen, wo ein Traktor auf dem Feld fährt und pflügt. Hinten am Pflug hängen zwei Leichen. Der eine ist Thomas, den Robert schon bearbeitet hat. „Thomas, warum hängst du denn da?“ Thomas antwortet, dass Robert ihn fertig gemacht hat. Es ist seine Schuld. Robert hat ihn immer geärgert, gehänselt und ihm weh getan. „Ich habe dich wütend gemacht, das wollte ich nicht.“ Thomas kommt und umarmt Robert, es sei schon O.K. Das ist für Robert ein sehr schönes Gefühl. „Es tut mir wirklich leid.“ Thomas lacht und freut sich. Thomas ist tatsächlich ein guter Freund von Robert, der schon viel mit ihm durchgemacht hat.

Der alte Mann kommt dazu und verweist Robert wieder auf den Traktor. Robert nimmt ein ganz weites Feld wahr, wo der Traktor alles umpflügt. „Als wäre ein neues Fundament entstanden.“

Robert soll wieder den Fernseher einschalten. Er kommt wieder in den Film Matrix, wo er den alten Professor in seinem Raum antrifft. Robert hält sich beim Erforschen seines Gehirns, für Neo, dem Held aus Matrix. Der Professor rät ihm, so wie Neo zu handeln. Robert hat zwei Türen zur Auswahl. Die linke führ zu ihm; wohin die Rechte führt, soll Robert selber herausfinden. Er muss sich entscheiden und wählt die rechte Tür.

Robert landet in dem Film I-Robot. Er befindet sich auf einem Schrottplatz wo viele Roboter sind, die gegenseitig Wärme und Gesellschaft suchen. Der Professor erklärt Robert, dass er in der Zukunft ist. Robert geht in Kontakt mit den Robotern und erfährt, dass sie von ihm verschrottet und ausgestossen worden sind. Für wen stehen sie symbolisch. „Welche Funktion hattet ihr für mich?“ Die Roboter antworten, dass sie Robert helfen, indem sie seine Gehirnbahnen unterstützen. Robert will ihnen helfen und sie antworten, er soll sie gegen eine eine riesige Maschine schützen, die auftaucht und wild um sich schiesst und alles kaputt macht. Er schiesst auch auf Robert, der nicht erwünscht sei. Robert schlägt daraufhin mit dem Dhyando auf die Maschine ein. Aus der kaputten Maschine steigt ein kleiner Mann heraus. Robert spricht mit ihm. Der kleine Mann ist entrüstet, dass Robert die Maschine zerstört hat. Robert: „Du hast hier alles kaputt gemacht.“ Der kleine Mann sagt, dass er die Anleitung von Robert bekommen hat. Robert erwidert ,dass er das jetzt nicht mehr machen muss, es ist genug. Die kleinen Roboter freuen sich, sie können wieder frei leben. Der Mann hört mit der Zerstörung auf. Er bestätigt, dass er auch den Ton in Robert’s Kopf ausschalten kann. Robert befindet sich in der Welt der Maschinen und wird an einen grossen Stromgenerator geführt, den der Mann jetzt abschaltet. Der Hebel geht aber immer wieder von selbst nach oben. Das System hat sich verselbstständigt.

Der Mann empfiehlt die ganze Stadt zu sprengen.

Der Therapeut empfiehlt nach Parallelen in Robert’s Leben zu schauen, wo etwas ganz rational und mechanistisch geworden ist.

Robert lässt sich vom Professor zeigen, welcher Bereich in seinem Leben das ist. Der Professor antwortet, dass es Robert’s Trieb / Sexualität ist. Er zeigt ihm konkret, wenn Robert eine Frau sieht oder erotische Filme. Der Professor findet es schwierig Robert den Zusammenhang zu erklären, weil er sich dafür schämt.

Der Therapeut rät nach den Ursachen dafür zu fahnden.

Robert kommt in folgende Situation: Er ist 12/13 Jahre alt und sieht zum ersten mal ein Buch über Kamasutra. Er ist total entsetzt, weil seine Mutter ihn nie aufgeklärt hat. Gleichzeit hat das Buch aber auch die Lust auf Sex geweckt. Darüber schämt sich der Junge sehr. Robert holt seine Mutter und zeigt ihr die ganze Situation. Sie reagiert entsetzt und nimmt ihm das Buch weg. „Ich sei noch zu jung.“ Robert zeigt ihr die Auswirkung, was passiert, wenn sie ihn nicht aufklärt. Sie ist erschüttert über die Maschinen. Daraufhin geht sie mit Robert in die Küche und erklärt ihm, dass Sex ein Teil vom Leben ist. Robert erzählt seiner Mutter, dass er Angst hatte, wenn er aus ihrem Schlafzimmer irgendwelche Geräusche gehört hat. Robert’s Mutter empfiehlt ihm, das selber zu erfahren und alles auszuprobieren, wozu er Lust hat. Der kleine Robert freut sich und Robert zeigt seiner Mutter, wie sich ihr Sohn verändert, wenn sie mit ihm redet und ihm vertraut. Der Kleine geht in sein Zimmer und experimentiert ohne ein schlechtes Gewissen, während er vorher eine tiefe Angst hatte.
Robert befindet sich wieder in der Maschinenwelt und alles schmilzt. Die Sonne geht auf.

Eine kleine Veränderung in Robert’s Leben damals bewirkt eine unglaubliche Veränderung im heute. Der Traktor kommt in die Reste der Maschinenwelt und pflügt alles weg.

Der Therapeut schlägt einen Test vor. Robert soll sich vorstellen mit einer Frau Sex zu haben und fühlen, was jetzt anders ist. „Ich kann endlich die Sachen ausprobieren, die ich immer wollte. Ich und die Frau sind dabei fröhlich.“ Robert zeigt das seiner Mutter, die erstaunt schaut, weil sie das so weicht nicht kennt. Sie gibt Robert die Autonomie so seine Sexualität zu leben, wie er möchte.

Robert kommt wieder zum alten Mann, der ihn lobt, dass er seine Scham überwunden hat. Er kommt über den Fernseher zu den zwei Türen. Robert nimmt jetzt die linke Tür, auf der gross „ICH“ steht. Er sieht eine Strasse, ein komisches Gerüst und eine ruhige Landschaft mit Bergen. Robert geht die Strasse entlang und ein Auto hält, aus dem ein kleiner, dicker Mann steigt. Robert erzählt, dass er auf der Suche nach seinem Tinnnitus ist und der Mann nimmt ihn hilfsbereit mit. Robert befindet sich daraufhin auf dem Dach eines Hochhauses. „Wie Tom Cruise in VanillaSky“ Es windet stark und Tom erklärt, dass Robert jetzt seine Höhenangst überwinden kann. „Ich wusste gar nicht, dass ich Höhenangst habe.“ Robert soll einfach runterspringen, dann wäre Robert wieder bei sich selbst. Robert schaut erst runter, es ist nebelig und Tom schubst ihn, so dass Robert fällt. Er landet im Wasser und befindet sich mit als 8-Jähriger mit seiner Mutter in Österreich. Dort wurde Robert von dem Freund seiner Mutter ins Wasser geschubst und er hatte grosse Angst. So sollte er das Schwimmen lernen. Robert erklärt dem Freund seiner Mutter, wie es ihm ergangen ist. Der Freund erklärt, dass Robert dafür jetzt aber schwimmen kann. „Du hast mich brutal reingeworfen. Das war ein richtiger Schock für mich.“ Robert schlägt mit dem Dhyando und gibt die Energie zurück. Der Freund entschuldigt sich und Robert nimmt an.

Der alte Mann schaltet sich dazu und Robert stellt fest, dass es eine intensive Reise für ihn ist. Stück für Stück holt er sich alles zurück. Er sieht wieder den Traktor, der immer noch pflügt. Einige Blumen kommen heraus.

Das Prinzip der Selbstorganisation drückt sich hier schön aus. Die Blumen wachsen von selbst, ohne dass Robert es bewirken oder manifestieren muss.

Das kleine weisse Kaninchen aus Alice im Wunderland taucht auf und führt Robert in eine Höhle. Sie fallen ganz tief. Ein riesiger, beängstigender Tintenfisch erscheint. „Er möchte mich aufsaugen.“ Für was steht er in Robert’s Leben? Der Tintenfisch sagt, dass ein Krebs sei. Er meint Robert’s Krankheit. „Ja, aber ich habe keine Krankheit.“ Der Tintenfisch gibt zu verstehen, dass Robert das nur noch nicht weiss. Er erinnert Robert, dass er vor einigen Monaten gedacht hat, er bekommt einen Gehirntumor. Das ganze steht in Zusammenhang mit seiner Mutter, die im Krankenhaus mit einem Gehirntumor liegt und auch erst mit dem Gehör Probleme hatte. Robert erklärt das seiner Mutter und zeigt ihr den Tintenfisch. Die Mutter findet ihn grässlich. „Durch deine Krankheit ist der entstanden, aus Angst.“ Robert hat Angst von dieser Krankheit gefangen zu werden und schlägt die Krake mit dem Dhyando tot. „Du bist das erste Bild, das mir wirklich richtig Angst macht.“ Robert zeigt seiner Mutter, dass er die Krake tot geschlagen hat uns sie weg ist. „Jetzt habe ich keine Angst mehr, auch krank zu werden. Weil ich in meiner Innenwelt aufräume. Das hättest du auch machen sollen. Du hast nie auf dich gehört.“ Die Mutter möchte an der Stelle wieder von Krankenbett aufstehen und ins Leben gehen und wieder Freude haben.

Robert hilft seiner Mutter tatsächlich über das morphogenetische Feld. Indem er seine Mutter bei sich aufräumt, bearbeitet er auch einen Teil bei ihr. Robert schafft im Familienfeld mehr Chaos bzw. einer neue Ordnung.

Robert befindet sich am Krankenbett und seine Mutter möchte, dass Robert sie heilt. „Das kannst nur du.“ Der Mutter in seinem Kopf kann er helfen. Die Mutter im aussen ist ein autonomes System, sie muss es selber machen. Das ist ihre Entscheidung.

Robert sieht seine Mutter gesund und frisch aus ihrem Bett heraushüpfen. „Ich habe dich geheilt. Jetzt kannst du mit deinem Leben etwas anfangen.“ Robert’s Mutter wollte nicht mehr arbeiten und einfach ihre Ruhe haben. Sie begreift, dass sie durch ihre Krankheit genau das bekommen hat. Sie erkennt, dass sie vergessen hat zu leben und sich eingeschlossen hat. Der Freund der Mutter, Ralf, kommt fröhlich dazu. „Du musst meiner Mutter zeigen, wie man richtig lebt und Freude hat.“ Ralf nimmt sie an der Hand und sie gehen zusammen weg.
Der alte Mann lobt Robert und er lässt Robert wählen, wo er weitermachen will. Robert spricht seinen Tinnitus an und der alte Mann erklärt ihm, dass der Traktor schon dabei ist, das morphogenetische Feld umzupflügen, es passiert von selbst. Robert soll einfach vertrauen.

Der alte Mann sagt aus seiner Sicht sei es genug, Robert hat die wichtigsten Dinge in seinem Leben aufgeräumt. Robert kann jetzt selber wählen. Der Mann rät ihm mal was zu tun, was ihm Freude bereitet.

Robert fliegt daraufhin über einen Fluss und Bäume. „Alles ist schön.“ Robert fliegt in den Himmel. „Ich bin der Herr meiner Welt.“

Der Therapeut empfiehlt, Menschen in Robert’s Welt mit einzubeziehen. Robert sieht zwei Kanufahrer auf dem Fluss; ein Flugzeug fliegt vorbei. Einige Leute hacken Holz am Ufer. Ein Adler gleitet vorbei.

Robert befindet sich wieder auf dieser anderen Ebene beim König, der in einer anderen Welt ist. „Was gibt es denn zu tun?“ Der König bietet ihm zu Essen an und sagt, er kann essen was er möchte, es soll ihm einfach gut tun.

Robert kommt an der Stelle in die Situation, wie er vor vier Monaten in einem Ernährungsberater gelesen hat , dass er nur Gemüse und Wasser trinken darf, um wieder gesund zu werden. Von Fleisch bekäme er Kopfschmerzen. Seitdem hat Robert immer Kopfschmerzen, wenn er etwas gegessen hatte. „Ich habe so fest an das Buch geglaubt.“ Robert erklärt sich selbst, dass das nicht stimmt, was da steht und dass er davon Kopfweh bekommt. Der andere Robert lässt das Buch vor Schrecken fallen. Er zeigt Robert den König, der eine übergeordnete Informationsstruktur ist. „Er ist ein Teil von dir und du ihn und seine Welt mit dem Buch vergewaltigt.“ Robert in dem Moment den Autor des Buches als Autorität über alles gestellt, über sich gestellt. In Wirklichkeit ist aber der König, Robert selbst, die Autorität.

Die beiden Robert’s vernichten zusammen das Buch mit dem Dhyando. Das Buch geht in Feuer auf und es kommen kleine schwarze Tiere heraus, die auch verbrennen.
Ein Schattengespenst taucht aus dem Rauch auf. Die Botschaft ist, dass es sein Überbewusstsein vernebelt. Robert hätte ihm den Auftrag dazu gegeben.

Robert will wissen, wann er ihn erschaffen hat. „Mit diesem Buch.“ Robert will es vernichten und steckt es in eine Glaskugel. Er zerschlägt die Kugel mit dem Dhyando. Der kleine Robert staunt was da los ist. Der König lacht und bestätigt Robert. Der kleine Robert springt fröhlich in die Küche und isst alles, worauf er Lust hat.

Robert und der Kleine sind beim König. Eine ganze Armee von Rittern und Kriegern taucht auf und sie ziehen los um das Königreich zu befreien. Es ist alles Dunkle und abgeschirmt durch eine Wand. Diese gibt zu verstehen, dass sie jetzt entstanden ist und Robert muss durch sie hindurch um zu sehen. Sprenggeräusche und Türklirren wird eingespielt.

Auf der anderen Seite treffen sie viele arme, versklavte Leute, die obdachlos sind. „Was ist hier los?“ Die Frau vom König hat alle versklavt. Der König gibt zu, dass er sich von seiner Frau getrennt hat. Sein Reich ist aufgeteilt. Robert fragt, ob es mit seinen Eltern zu tun hat. „Nein, das sind meine zwei Seiten in mir, die mit-einander kämpfen.“ Robert lässt sich zum Schloss der Herrscherin führen. Sie ist entsetzt, dass der König mit dabei ist. Sie schimpft wütend: „Was macht der Verlierer hier?“ Robert fragt nach dem Grund des Streites. Der König sei immer arrogant gewesen und die Herrscherin musste immer nach seiner Pfeife tanzen. Der König bestätigt, dass der Konflikt doch mit Robert’s Eltern zu tun hat.

Robert sieht darauf seine Eltern und wie seine Mutter einfach nicht mehr nach der Pfeife von Robert’s Vater tanzen wollte. Robert zeigt seinen Eltern diese Trennung seiner Innenwelt. Die zwei Teile streiten und harmonieren nicht. Die Königin ist bereit sich dem König zu nähern, wenn der Dickkopf nicht immer seinen Willen durchsetzen will. Der König ist einverstanden. Er heult und winselt, er fühlt sich alleine und möchte dass die König zurückkommt. Robert zeigt das seinen Eltern, die staunen.

Robert verlangt vom König, dass er sich entschuldigt. Er wird alles machen, dass sie wieder zurückkommt. Die Königin ist zornig und schlägt den König mit dem Dhyando. „Und sei nicht immer so machtbesessen, faul und arrogant.“ Der König entschuldigt sich und verspricht, dass er sich bessert. Die Königin nimmt den König in den Arm. Die Schattenwelt verschwindet und statt der Sonne geht eine goldene Kroberte über dem Königreich auf. „Die Wärme kommt zurück. Die Obdachlosen sind jetzt kleine Prinzen und Prinzessinnen.“ Sie kehren ins Schloss zurück und das ganze Volk jubelt. Das Volk ist vereint.

Ein grosser Drache kommt. „Er sagt er ist der Tinnitus.“

Der Therapeut regt an, dass der Drache ja eigentlich der Motor für Robert’s Entwicklung ist. Er müsste ihm eigentlich dankbar sein. Der Drache zwingt Robert wieder ins Leben zurückzukommen. Ein Mensch zu werden. „Wie kannst du den Tinnitus aufhören lassen?“ Der Drache rät, einfach hinzuhören. Robert stellt fest, dass der Ton aber noch da ist. Robert steigt auf den Rücken des Drachen und fliegt mit ihm durch einen Nebel. Sie landen in einem Wald und die Bäume rauschen und laufen. Sie geben Töne von sich. Die Bäume laufen vor der Hexe weg. Die Hexe ist in Robert’s Ohr und verbreitet dort Schrecken. Sie ist wütend, weil der alte Mann immer nur im Sessel hockt und in den Fernseher schaut. Er kümmert sich nicht um sie.

Robert fragt nach der Auswirkung in seinem Leben.

Die Hexe ist zornig. Sie steht auch wieder für den unerlösten weiblichen Teil. Sie steht für die weibliche Seele, die Emotion.
Die Hexe will mit dem alten Mann reden, der allerdings in seinem Sessel sitzt. Er muss zur Hexe gehen. Er nimmt seinen Stock und fliegt zur Hexe. „So du alte Schachtel.“ Die beiden zanken sich. Die Hexe will eine Entschuldigung vom alten Mann. Sie fordert ihn heftig mit dem Dhyando ein. Der alte Mann gibt zu, dass er zu faul und zu träge war; dass seine Altklugheit nicht alles im Leben ist. Er würde sich freuen, wenn seine alten Gefährten wieder zu ihm kommen würden.

Robert überträgt das auf sein Leben. Robert erkennt bei sich zwei Seiten: er hat eine emotionale Seite, die eine Familie will und ein rücksichtslose Seite, die nur Spass und Abenteuer haben will. „Diese zwei Seiten konnte ich nie mit mir vereinbaren.“ Der alte Mann weint. Die Hexe verwandelt sich in eine Prinzessin und der alte Mann in einen Prinzen. Auch dieses Land verwandelt sich. Die beiden sind glücklich und küssen sich.

Robert will wissen warum er seinen Tinnitus noch hört. Die Hexe erklärt ihm, dass er noch ein bisschen warten muss, bis das Land sich erholt hat und das Neue in Robert’s Leben kommen kann.

Der Tinnitus hat sozusagen als Warnpfeife agiert, damit sich Robert wieder auf seinen richtigen Weg begibt.

Robert lässt noch mal alle Personen aus den letzten vier Sessions auftauchen. Alle finden sich am Strand ein und freuen sich.

Robert spürt allerdings noch eine Bedrohung in irgendeinem Reich. Der Drache zeigt ihm einen Tiger, der Robert aufressen möchte. Der Tiger zeigt Stärke und Wut, er ist richtig ausser sich. Robert hat ihn in einen Käfig gesperrt. Robert hatte immer Angst ihn zu benutzen, was ihn sehr wütend macht. Robert hat in letzten Sessions angefangen seine Wut herauszulassen. Robert folgt den Tiger und er muss durch einen Wald gehen und jeden töten, der ihm begegnet. Robert schlägt dabei mit dem Dyhando.

Robert gelangt in seine Kindheit. Er ist 5 Jahre alt und er wird von Grossen Jungs traktiert. Er soll ihnen den Ball holen. An der Stelle lässt Robert seinen Tiger raus. Robert zeigt den grossen Jungen wie es dem Kleinen in seinem Leben geht. Die Grossen wollen das nicht, dass Robert krank wird. Robert spielt jetzt mit den Jungs Fussball. An der Stelle kommt Robert’s Vater und fragt ob es ihm gut geht. Robert schlägt das Bild seines Vaters „Du musst dich nicht immer in alles einmischen und immer alles besser wissen.“ Robert schlägt sich mit seinem Vater, der wissen will wie stark Robert ist. Robert schlägt. Sein Vater liegt daraufhin am Boden, gibt gibt Robert eine Urkunde, dass er den Test endlich bestanden hat.

Robert ist jetzt wieder beim alten Mann. Die Frau ist auch da und kocht. Robert hat die beiden zusammengebracht. „Es ist alles in Harmonie.“

Robert geht noch einmal vor die aller erste Tür und schreibt Tinnitus drauf. Er ist überall grün. Robert nimmt einen grossen Baum wahr. Die Natur ist da, aber es ist kalt, als ob es Herbst wäre. Das Wasser ist wie am Frieren. „Aber es ist alles da.“

Robert braucht nun einfach Zeit zur Entwicklung.

Der Boden ist ganz natürlich und Robert läuft durch einen herbstlichen Wald. Robert’s Eltern kommen glücklich Hand in Hand herbei. Der kleine Robert ist glücklich bei ihnen. Robert’s Mutter strahlt vor Selbstbewusstsein. Alle beteiligten Figuren kommen dazu und freuen sich.